Kartoffelbrei E

Warning: Trying to access array offset on false in
/www/htdocs/w01f35d6/moorwiesen.de/smaho/db.php on line
730
Warning: Trying to access array offset on false in
/www/htdocs/w01f35d6/moorwiesen.de/smaho/db.php on line
730
©
Rentner - Schwerpunkt Springen
v-LN: 9136579,
geritten von
Wielkopolski
Hengst
Fuchs
e/e A/a
Geboren am 01.01.2003
23 Jährig
166 cm Stockmaß
24 Nachkommen
792 Turnierpunkte
"Hex, Hex" scheint Kartoffelbreis Lebensmotto zu sein. Es gibt Momente mit dem Hengst, die wirklich nur an Zauberei grenzen können. Damit ist gar nicht so sehr gemeint, dass er seine Zuseher verzaubert, was sicherlich auch der Fall ist. Viel eher scheint der Fuchs, der als Pechvogel bekannt ist, sich bei den waghalsigsten Aktionen wie durch ein Wunder nie auch nur eine Schramme zuzuziehen. Vor allem im Gelände oder auf der Koppel scheint Kartoffelbrei selten einen Huf sicher vor den anderen stellen zu können. Wenn irgendwo im Weg ein Schlagloch ist, tritt er garantiert hinein, wenn es abschüssig ist, stolpert er garantiert hinunter und wenn es keine äußeren Einflüsse gibt, die einen Unfall bewirken können, tritt er sich eben selbst auf den Huf. Die Ursache liegt wohl darin, dass ihm die Ausflüge ins Gelände nicht so wirklich geheuer sind. So schrecksicher er sich auf dem heimischen Hof oder auch auf fremden Turnierplätzen zeigt, so ein Feigling ist er dann, wenn es in die Wildnis geht. Mit Nervenstärke hat der Hengst es dann wirklich nicht und wenn irgendwo auch nur ein Vogel fliegt oder ein Ast zu Boden geht, kann es passieren, dass er durchgeht. Und wenn Kartoffelbrei einmal losläuft, ist der nächste Unfall nicht weit.
Eigentlich ist es dem Hengst gegenüber ungerecht, eine Beschreibung mit seiner negativsten Seite zu beginnen. Im Umgang ist er, solange man auf Ausritte möglichst verzichtet, nämlich ein wirklich lieber Kerl, wenn man eines oder beide Augen zudrückt. Gegenüber Fremden ist er eher misstrauisch, nimmt Leckerlis erst, wenn er sie ein paar Minuten beschnuppert hat und lässt sich auch ungern am Kopf streicheln. Extrem wird das, wenn es sich bei dem Fremden um einen Mann handelt. Obwohl in seiner Geschichte kein negatives Erlebnis mit einem Mann bekannt ist, scheint er eine große Abneigung gegen die zweibeinigen Vertreter seines Geschlechts zu haben. Vom Sattel aus kann ein geübter Reiter dennoch mit ihm umgehen. Am Boden zeigt er sich Männern gegenüber jedoch sehr nervös, fühlt sich leicht bedroht und kann auch schon einmal schnappen, wenn er es als angebracht erachtet. An Frauen gewöhnt er sich hingegen recht schnell und lässt sich von ihnen auch gerne mit Leckerbissen locken und am Schopf kraulen.
Unter dem Sattel zeigt Kartoffelbrei, dass er nach einem fliegenden Besen und keiner Beilage benannt wurde. Der Hengst besitzt einen enormen Ehrgeiz, der nur von seiner Sprungkraft übertroffen wird. Wenn er einmal abhebt, scheinen ihm wirklich Flügel gewachsen zu sein. Mit Springkraft alleine kommt man jedoch nicht durch den Parcours, weshalb er auch einen erfahrenen Reiter braucht, der ihm dabei hilft. Bisher fehlt es ihm vor allem an Routine, aber auch etwas Gelassenheit würde ihm sicher nicht schaden, da er bisher beim Anblick von Hindernissen oft schwer zu halten ist. Man merkt ihm aber auch stark an, dass es die Freude am Springen ist, die ihn so treibt und nicht zuletzt im Freispringen oder beim Überwinden einer zu niedrigen Absperrung zeigt er, was er so drauf hat. Leider geht seine Freude an den Hindernissen auf Kosten der Freude an der Dressur. Zwar hat er nicht prinzipiell etwas gegen diese Disziplin, sie ist jedoch längst nicht so aufregend, wie er sich das Training vorstellt. Dabei ist Kartoffelbrei generell immer der Arbeit gegenüber positiv eingestellt, er beginnt jeden Tag mit viel Motivation und Bewegungsfreude und hin und wieder auch mit einem Freudenbuckler, wenn er dann endlich laufen darf. Umso wichtiger ist es, diese Motivation zu erhalten und das richtige Maß zu finden. Er liebt das Neue, Wiederholungen hingegen frustrieren ihn. Wenn er zu oft dasselbe machen muss, wird er zickig, genauso reagiert er auch auf falsche oder unsaubere Reiterhilfen. Zum Glück kann man ihn recht schnell wieder beruhigen, wenn er sich einmal aufregt, lange mit ihm an der Dressur zu feilen, ist da allerdings nicht drin. Darunter leidet auch sein Potenzial, denn obwohl er schöne, schwungvolle Gänge hat, wobei vor allem sein Galopp überzeugen kann, zeigt er bisher nicht den Willen, lange genug daran zu feilen, um einmal die höheren Klassen der Dressur zu erreichen. Aber seiner Meinung nach besteht das Leben ohnehin aus Rennen und Springen und alles andere ist unwichtig.