Roscoe Romaine Sw

V-LN: 3472062 - V-ID: 386
Irish Sport Horse Mahogany Bay Tobiano
Hengst
Ausführliche Genetik: E~n/e~T A/a Sty/S
Zum Original-Steckbrief
Geburtstag laut Register: 01.01.2006
SchwerpunktunbekanntSportVielseitigkeit CIC/CCI****
BesitzverlaufIst im Besitz von Sportpferde Winter (Leonie)
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Norrholmens Revender v-LN: 4873710 Braunschecke schwedisches Warmblut
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Chawton Xavier v-LN: 3009240 Bay Tobiano Swedish Warmblood
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Stensjös Philemon
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Ilona SUN
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Överby Trivial Revenge v-LN: 9030303 Rappe Schwedisches Warmblut
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Revender ST
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Holmens Tintomara v-LN: 5139679 Rappe Schwedisches Warmblut
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Novalès Sw v-LN: 2818256 Schimmel Irish Sport Horse
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Nova Seraph v-LN: 4199820 Brauner Englisches Vollblut
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Novari xx Englisches Vollblut
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Seraphina xx Englisches Vollblut
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Vareoy v-LN: 4239605 Schimmel Irish Sport Horse
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Lacessit
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Vatheria
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Nachkommen im Register
Roscoe Romaine hat 10 Nachkommen
Mehr Informationen
Roscoe Romaine, na, wenn das nicht mal ein Anblick ist! Der junge Hengst im sportlich bunten Gewand bleibt einem wohl etwas länger im Gedächtnis, als so manch anderer - und das sicherlich nicht nur wegen seiner außergewöhnlichen Färbung, denn er ist nicht gerade der Charakter von Pferd, den man schnell in eine Schublade zu stecken vermag, dafür hat er viel zu viele Facetten, die er nach belieben zeigt oder versteckt.
Roscoe ist zum einen ganz der Sohn des Revender mit seiner freundlichen und aufgeschlossenen Art, doch im Gegensatz zu seinem Vater beschränkt der Schecke sich damit auf einen kleinen Kreis mit auserwählten Personen. Fremden gegenüber zeigt sich eindeutig die Scheu der Mutter Novalès, die mit fremden Personen immer so ihre Probleme hatte und sich diesen gegenüber zwar nicht aggressiv, doch auch nicht so kooperativ zeigt. Dies hat Roscoe eins zu eins übernommen, denn er ist bei den wenigen Personen die er respektiert und denen er vertraut wie ausgewechselt im Gegensatz zu dem Pferd, das gerade von einer ihm Fremden Person geführt wird. Normalerweise zeigt Roscoe sich ungemein selbstbewusst, als könne ihm nicht mal der Pferdegott persönlich etwas und hat demnach auch schon mal eine 'Scheiß-Egal'-Attitüde, wenn er einen richtig schlechten Tag erwischt hat. Dann testet er, spackt umher und ist einfach ein Ekel. Sonst ist er einfach relativ scheufest, extrem nervenstark und ein herrlich ungeduldiger Hengst. Ganz anders zeigt der Tobiano sich an einer fremden Hand: Er wird leicht nervös, wirkt unsicher und wechselt zwischen tolerant und dominant in seinem Verhalten.
In diesem Bereich ist die Devise ganz einfach: Man muss ihm Zeit lassen. Roscoe ist ein ungemein eigensinniger Sturkopf und stolz noch dazu, da lässt er sich nicht auf jeden dahergelaufenen Reiter ein. Man muss ihm erst beweisen, dass man sein Vertrauen wert ist und vor allem, dass man nicht zwei Tage später auf nimmer wiedersehen auf und davon ist. Er lässt sich nun mal nicht von jedem betüddeln, zumal er eben das sowieso nicht gern hat. Die Putzprozedur muss so schnell wie möglich vorbei sein, denn stillstehen mag der ungeduldige Schecke überhaupt nicht. Die Zeit kann man seiner Meinung nach doch viel sinnvoller nutzen: zum Toben zum Beispiel. Das macht er nämlich immer noch ungemein gern und er genießt jede freie Stunde am liebsten auf der Weide mit seinen Kumpanen. Die müssen sich allerdings auch ordentlich was von dem forschen Schecken gefallen lassen, denn von Unterwürfigkeit findet man nicht die Spur in seinem Verhalten. Er rauft, fordert und provoziert, geht aber dennoch meist als Sieger hervor, wenn auch mit einigen Macken im bunt gescheckten Fell. Um aufzugeben ist der Hengst viel zu Stolz.
Das zeigt sich auch im täglichen Training: Er ist zumeist ein extrem motivierter und höchstkooperativer Partner unter dem Sattel, zeigt man ihm gegenüber allerdings Halbherzigkeit oder gar Desinteresse, kann man sich auf einiges gefasst machen. Roscoe macht etwas ganz oder gar nicht und fordert eben dieses auch von seinem Reiter, driften dessen Gedanken mal etwas weiter ab, erinnert Roscoe gern mal mit einem ungemütlichen Bocksprung daran, wo sie eigentlich gerade hingehören. Unter dem Sattel zeigt sich natürlich auch wieder das unglaubliche Selbstbewusstsein des Hengstes, denn er könnte es einem sogar als gewollt verkauft, wenn er gerade einen kompletten Parcours zerlegt hat, dabei aber immer vor Selbstbewusstsein nur so strotzt. Eine weitere Seite des vielseitigen Schecken ist definitiv die Sensibilität. Ob man dies nun im positiven Sinne sehen mag, dass er extrem feine Hilfen gewohnt ist und diese auch fordert oder im weiteren Sinne für die Gefühlslage seines Reiter, das ist jedem selbst überlassen. Letzteres jedoch macht eine große Abhängigkeit aus: Hat sein Reiter einen guten Tag ist Roscoe himmelhochjauchzend-euphorisch, erwischt er allerdings einen schlechten Tag fällt der Schecke in eine Laune die wohl am besten mit zu Tode betrübt umschrieben werden kann. Man sieht also, dass bei Roscoe Romaine sehr viel von seinem aktuellen Reiter abhängig ist. Um ihn zu Höchstleistungen anzutreiben sollte man auch keines Falls mehr als ein oder zwei Reiter haben, die ihn umsorgen, denn er ist ein ungemein großherziges Pferd, wenn man sein Vertrauen erst mal erkämpft hat und er lässt dann auch nicht gern los. Diese Treue zeigt er auch absolut im Alltag, denn dann erträgt er auch ihm ungeliebte Situationen wie den Tierarztbesuch oder das Putzen mit Wohlwollen ohne die ganze Zeit herum zu zappeln.
Die größte Änderung sieht man allerdings unter dem Sattel: Während Roscoe bei einem Fremdreiter nie 100% gibt, sondern eher alles mit Ungeduld erträgt und dann auch mal unkonzentriert dabei ist, zeigt sich unter seinem festen Reiter direkt ein anderes Bild, als motivierte und extrem arbeitswilliger Hengst. Dabei mag der Schecke auch Herausforderungen sehr gerne, sodass er sowohl in der Dressur mal aufgehen kann, als auch in seinem Lieblingsgebiet dem Springen und insbesondere den Geländeprüfungen. Roscoe hat noch einiges von dem Vollblut aus seiner Linie in sich und zeigt das auch gern bei feurigen Sprints im Gelände, am besten mit einigen Sprüngen dazwischen. Hier geht der Hengst richtig auf und zeigt auch ansatzweise das, was man noch aus ihm machen kann: ein stilvolles Geländepferd. Auch wenn er momentan noch einfach irgendwie über alles springt, was man ihm in den Weg stellt, kann man bereits erahnen, dass er von der Technik her wohl mal das Erbe seines Vaters Revender antreten wird, wobei daran aber noch ordentlich gefeilt werden muss. Man sieht einfach deutlich, dass Roscoe bisjetzt recht wenig in den klassischen Disziplinen Springen und Dressur gefördert wurde, als im Jagdreiten und den Point-to-Points Hunts. Da er jedoch einfach Potential zu viel mehr hat, wird der Schwerpunkt nun auch auf der Ausbildung zum Vielseitigkeitspferd liegen - die Anlagen dazu hat er zweifelsfrei von seinen Eltern mitbekommen.
Auf dem Turnierplatz zeigt Roscoe sich ungemein neugierig, er liebt die Atmosphäre und scheut sich auch nicht davor, sich einfach mit dem Kopf voran ins Getümmel zu stürzen. Doch auch hier ist viel vom Reiter abhängig. Ist dieser ein stoischer Routinier, bleibt Roscoe der coolste den man sich vorstellen kann, ist er aber aufgeregt und nervös, so ist der Hengst das Ebenbild seines Reiters. Leonie sagte mal nach dem ersten Turnier mit dem Hengst im bunten Gewand, dass sie das erste Mal seit langem wieder aufgeregt war und genau da der Fehler lag.
Zuchtbewertung

Roscoe Romaine Sw wurde aufgrund von ASEA Erfolgen zur Zuchtbewertung zugelassen und am 07.02.2020 bewertet
Gebäude: 7
Bewegung: 8
Rittigkeit: 8
Typ: 8
Gesamteindruck: 8
In Summe
39 Punkte
Auszeichnungen
Roscoe Romaine hat keine Auszeichnungen
Erfolge im Register
Roscoe Romaine ist bei keiner association gemeldet
Roscoe Romaine erreichte 1179 Turnierpunkte.
Platz |
Datum |
Ausschreibung |
Veranstaltung |
Turnierort |
Besitzer Reiter |
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